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17. Mai // In diesem Jahr feiert die Welt 30 Jahre Kinderrechte. Der 1878 in Warschau unter dem Namen Henryk Goldszmit geborene Arzt, Pädagoge und Autor Janusz Korczak setzte sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts auf radikale Weise für die Rechte der Kinder auf Anerkennung und Achtung ihrer Persönlichkeit ein.

 

Ab 1912 leitete er ein nach seinen Vorstellungen entworfenes jüdisches Waisenhaus in Warschau, in dem er umfassende Beteiligungsrechte einführte: Mitteilungstafeln, ein Kindergericht, regelmäßige Abstimmungen und eine Kinderzeitung gehörten dazu.

Die Janusz-Korczak-Geschwisterbücherei zeigt beim Salto-Wortale-Eröffnungsfest eine Ausstellung über das Waisenhaus in Warschau mit Informationen zu den damaligen Mitbestimmungsmöglichkeiten, Kinderrechten und Beispielen, wie sich Janusz Korczaks Ideen heute umsetzen lassen. Neben Fotos, Postkarten und einem Postkasten für Fragen, gibt es eine Sonderausgabe der „GeschwisterRundschau“ und Bücher von und über Janusz Korczak.

Mit einer Lesung aus seinem 1923 erschienen Buch König Maciuś der Erste, das zu einem internationalen Klassiker der Kinderliteratur wurde, beginnt auch der zweite Salto-Wortale-Festivaltag für 5. Klassen am 28. Mai.

Das von Janusz Korczak geleitete Waisenhaus musste während der deutschen Besatzung 1940 ins Warschauer Ghetto umziehen, 1942 wurde Korczak mit den Waisenkindern nach Treblinka deportiert.